
swissmilk green
von Claudia Kuratli
Am 13. August 2019 wurde im Beisein von Bundespräsident Ueli Maurer die Charta für nachhaltige Schweizer Milch unterzeichnet. 41 Vertreter von Milchproduktion, Milchverarbeitung, Detailhandel und Tierschutz haben bis jetzt unterzeichnet. Bis zu 50 Unterzeichner könnten es am Schluss sein, sagte Peter Hegglin, Präsident der Branchenorganisation Milch im Bundeshaus. Die Charta, auch als «grüner Teppich» bekannt, legt fest, nach welchen Richtlinien die Schweizer Milchbauern ab dem 1. September nachhaltige Milch produzieren. Dafür erhalten sie einen Zuschlag von 3 Rappen pro Kilogramm Milch. Auch Christof Züger, CEO der Züger Frischkäse AG gehörte zu den unterzeichnenden und war in der Arbeitsgruppe an der Ausarbeitung des Branchen-Standards beteiligt.
Um den Standard erfüllen zu können und die Kennzeichnung «swissmilk green» tragen zu dürfen, müssen zehn Grundanforderungen in der Milchproduktion eingehalten werden. Zum Beispiel Tierwohlprogramme wie RAUS oder BTS oder die palmfett- und palmölfreie Fütterung von Milchkühen. Darüber hinaus müssen noch zwei Zusatzkriterien aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Klima, Tierwohl oder Antibiotikaeinsatz erfüllt werden.
Die Produkte der Züger Frischkäse AG dürfen die Kennzeichnung «swissmilk green» tragen und werden schon bald mit dem Logo ergänzt in den Verkaufsregalen stehen.
Quelle und vollständiger Bericht: www.foodaktuell.ch