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Presseberichte: |
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Allgemeiner Anzeiger vom 25.11.2005 Lebensmittelproduktion live erlebt Oberbüren. Am letzten Samstag und Sonntag öffnete die Züger Frischkäse AG in Oberbüren ihr Produktionstüren von 6 bis 11 Uhr. Und die Interessierten kamen in Scharen, die Verantwortlichen schätzten die Zahl über 3500. Schon frühmorgens bei klirrender Kälte standen die ersten Besucher vor dem Firmeneingang in Oberbüren. Zur Besichtigung war insbesondere der Koagulator, eine technologisch hochmoderne Produktionsstrasse für Feta und Mozzarella freigegeben. Alle Produktionsschritte gezeigt Täglich werden mit der ausgeklügelten Technik 150'000 Liter Milch zu einem der beiden Produkte verarbeitet. Dabei dauert der Prozess rund drei Stunden, in denen die Frischmilch als abgepacktes Produkt zur Einlagerung in die Kühlräume und auf den Transport in den Detailhandel bereit ist. Alle Schritte wurden den jeweils 20-köpfigen Besuchergruppen erklärt und gezeigt. Auch weitere Firmenteile konnten auf dem fast halbstündigen Durchgang besichtigt werden. Anschliessend konnte der Zmorge oder später die Pizza genossen werden. Vor fünfzehn Jahren wurde die Produktion in diesen Neubau verlegt. Markante Marktveränderungen Christof Züger formuliert die Entwicklungsgeschichte der Züger Frischkäse AG folgendermassen: „Seit der Grünung der Züger Frischkäse AG sind wir wirtschaftlichen Unwettern ausgesetzt. War es zuerst die staatliche Überregulierung der Landwirtschaft, insbesondere der Milchwirtschaft, so ist es nun die rasch fortschreitende Marktöffnung mit ihren mannigfaltigen Risiken. Dem enormen Kostendruck durch den verschärften Wettbewerb und den Standortnachteilen der Schweiz für die produzierende Landwirtschaft und die Verarbeitung der ersten Stufe, stehen nun auch viele Möglichkeiten des europäischen Marktes offen.“ Europäisches Kleinstgewicht Christof Züger weiter: „Als europäisches Kleinstgewicht arbeiten wir hauptsächlich an den Möglichkeiten im Export von Frischkäsespezialitäten und verbessern die betrieblichen Abläufe zur Effizienzsteigerung und Optimierung. Diese volkswirtschaftlichen Veränderungen sowie durch unser betriebliches Wachstum hervorgerufene Modernisierungsprozesse stellten uns vor manch anspruchsvolle Entscheidung und Wegfindung. Obwohl es von aussen nun der Anschein macht, dass die Züger Frischkäse AG diese Veränderungen elegant und flexibel gemeistert hat, erinnern wir uns an manch betriebliche Irrfahrt, welche von uns und den Mitarbeitern viel Arbeit und Müh abverlangt hat. Start mit Dorfmolki-Milch Am 28. Februar 1984 begannen die ersten Mozzarella-Versuche mit zugekaufter Milch von der Dorfmolki Uzwil. Ab 1985 bis 1989 wurde an den Wochenenden an den Standorten Käserei Lützwil und Molkerei Biedermann, Bischofszell, produziert. Eine kleine Frischpizzaproduktion wurde im Garagentrakt einer Einfamilienhaus-Überbauung installiert. Eine Überbrückungssituation folgte für zwei Jahre ab 1989 in der Thur-o-san. 1992 folgte der Umzug nach Oberbüren. Danach folgte der etappenmässige Aufbau zum heutigen Käsewerk. [ zurück ] |